Viele Männer zeigen keine Gefühle.
Nicht, weil sie nichts fühlen, sondern weil sie früh gelernt haben, dass Gefühle unsicher sind.
Im Podcast Männer in Krise wurde mir das brutal klar:
Emotionale Verschlossenheit ist kein Charakterzug. Sie ist ein Schutzmechanismus.
Wenn es eng wird, ziehen wir uns zurück. Wir reden über Fakten – aber nicht über das, was wirklich in uns passiert.
Wir funktionieren, wir leisten und halten durch. Und verlieren dabei genau das, was Beziehungen lebendig macht: emotionale Nähe.
Der vielleicht wichtigste Satz aus dem Gespräch:
„Ich dachte, ich werde stärker, wenn ich mich verschließe.
Heute weiß ich: Genau das Gegenteil ist wahr.“
Emotionale Verfügbarkeit ist keine Schwäche. Sie ist Reife, sie ist mutig. Und sie beginnt mit einer simplen, unbequemen Frage:
Was will ich gerade nicht fühlen?
Wer sich das traut, rettet nicht nur Beziehungen – er findet oft zum ersten Mal wirklich zu sich selbst.
Höre gerne rein in die neue Folge:
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