Viele Männer erleben Rückschläge nicht nur als Moment, sondern als Angriff auf ihre Identität. Sie geben alles, investieren Disziplin, Energie und Herzblut und wenn etwas scheitert, läuft im Kopf sofort der Film vom kompletten Versagen.
In der neuen Folge von Männer in Krise sprechen wir darüber, warum Männer nie gelernt haben, mit Rückschlägen umzugehen, warum sie dazu neigen, Krisen größer zu machen als sie oft sind, und weshalb Scheitern häufig nicht objektiv schlimm ist, sondern innerlich zerstörerisch wirkt.
Es geht um diese Sekunden nach dem Rückschlag: die Gedanken, die Katastrophenbilder, die Selbstverurteilung. Und darum, wie schnell wir glauben, alles sei umsonst gewesen. Dabei zeigt sich immer wieder: Das Leben bricht nicht zusammen, es justiert neu.
Scheitern ist kein finales Urteil. Es ist ein Moment der Neuorientierung. Eine Einladung, innezuhalten, Verantwortung zu übernehmen und bewusster zu wählen, statt sich selbst klein zu machen oder im Opfermodus zu verharren. Nicht die Meinung anderer zählt, nicht der perfekte Lebenslauf, sondern wie du selbst mit dir umgehst, wenn etwas nicht funktioniert.
Neue Folge Männer in Krise: Warum Rückschläge Männer existenziell treffen, weshalb Scheitern oft ein verkleidetes Geschenk ist und wie du aus destruktiven Gedankenspiralen zurück in Selbstwirksamkeit findest.
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