Der Fall Epstein hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Natürlich insbesondere wegen der Taten selbst, aber auch wegen des Systems dahinter: ein Geflecht aus Macht, Schweigen und Männern, die offenbar gelernt haben, dass für sie andere Regeln gelten.
In der neuen Folge von Männer in Krise spreche ich darüber, warum solche Eskalationen nicht aus dem Nichts entstehen. Wie Grenzüberschreitungen schleichend beginnen, wie sich Männer innere Freifahrtscheine ausstellen und warum Macht nichts Neues erschafft, sondern sichtbar macht, was innerlich ungeklärt ist.
Es geht um Ego, Impulskontrolle und emotionale Entkopplung. Darum, wie Rationalisierung („Ich kann mir das erlauben“) Verantwortung ersetzt. Und warum der eigentliche Preis nicht nur juristisch oder gesellschaftlich gezahlt wird, sondern auch innerlich: durch Leere, Beziehungsunfähigkeit und den Verlust von Selbstachtung.
Diese Folge ist kein Urteil über Einzelne, sondern ein Blick auf Muster, die uns alle betreffen können. Auf die Frage, wo Männer wegschauen, obwohl sie wissen, dass etwas nicht stimmt: bei sich selbst und im Umfeld.
Neue Folge „Männer in Krise“: Was der Fall Epstein über Macht und Männlichkeit sichtbar macht, warum Grenzverschiebungen selten zufällig sind und weshalb innere Klarheit oft der einzige echte Gegenentwurf ist.
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