Kennst du deine Bedürfnisse wirklich?
Vor ein paar Jahren saß ich mit einer Frau im Bett. Sie sagte: „Heute machen wir alles, was DU willst.“
Und ich bekam Schnappatmung. Klingt verführerisch – doch in der nächsten Sekunde traf mich die bittere Erkenntnis: Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was ich eigentlich will.
Das war ein Schlag in die Magengrube. Ich war überfordert. Denn Bedürfnisse zu ignorieren heißt: du betrügst dich letztlich selbst. Ob Intimität, Ruhe, Nähe oder Selbstverwirklichung – wenn du nicht weißt, was du wirklich brauchst, wirst du immer leerer, funktionierst nur noch und läufst sehenden Auges in eine Erschöpfung bis hin zu Burnout, vielleicht eine andere Krankheit oder ins persönliche Scheitern auf anderen Ebenen, weil dir die Kraft fehlt. Verleugnung hat seinen Preis.
Heute weiß ich: wahre Stärke bedeutet, sich verletzlich zu zeigen. Ob im Bett, im Gespräch oder im Business – egal wo. Echte Intimität entsteht nicht durch Oberflächlichkeit oder Smalltalk, sondern durch den Mut, unser Herz zu öffnen – zuerst für uns selbst, dann für andere.
Mein Appell an dich:
- Höre auf, deine Bedürfnisse zu verdrängen.
- Fange an, sie überhaupt wahrzunehmen, zu spüren.
- Mache dich hörbar und zeige dich.
Denn das Leben findet immer einen Weg, dich daran zu erinnern – und oft ist es ein verdammt schmerzhafter.
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